Art @ Castello die Panzano

Castello 1986
Evi und Rodolvo beim Malen
Steinmadonna

Die Toskana, mit ihrer wunderschönen Hügellandschaft, war schon immer ein magischer Ort mit Anziehungskraft für Künstler. So auch für Evi Fersterer, sie reiste mit ihrem Mann 1985 in die Toskana und suchte ein kleines Studio zum Malen.Da für Evi der Glaube in ihrem Leben eine wesentliche Rolle spielt, war es für Sie wichtig, dass ihr Atelier neben einer Kirche oder eines Klosters steht. Nach vergeblicher Suche kamen sie am letzten Tag nach Panzano.

Wie es das Schicksal so wollte, kamen sie über den Kellner des Hotels in dem sie wohnten zu dem Immobilienmakler von Panzano. Zum Verkauf stand ein kleiner Turm neben einer wunderschönen Kirche. Dieser Turm war genau das was Evi gesucht hatte, sie unterschrieb noch am selben Tag den Vertrag.

Ein Jahr später stand das Castello zum Verkauf.Die Vorbesitzer sprachen mit ihrem Mann ob er es kaufen möchte, da es sonst zu einem Sanatorium umgebaut wird. Nach langem hin und her kamen sie zu dem Entschluss das Castello zu kaufen. Daraufhin folgten viele schöne Sommer in Panzano mit der ganzen Familie. Damit Evi in Ruhe malen konnte, kümmerte sich ihr Mann um die Renovierung des Schlosses.

Terzani Rodolvo, der durch Evi seine Leidenschaft zum Malen entdeckte, holte sie jeden Nachmittag ab um gemeinsam hinaus zu fahren und die Landschaft einzufangen.In dieser Zeit schuf Sie ein beachtliches Werk an Bildern der Toskana. Sie entwickelte in Panzano einen neuen Stil. Wie schon die Holtzklötze in Saalbach wurden es in Italien übergroße Vasenbilder die nun im Empfangsaal hängen. Evi begann auch in der Bildhauerei fuß zu fassen. Sie meißelte ein Portrait von Sohn Seppi  in Marmor und eine übergroße Steinmadonna die im Schlosspark steht.

Im Herbst 2003 starb ihr geliebter Mann.Der Schock war groß und Evi zog sich zurück.Nach den harten Wintermonaten in Saalbach, wo Gäste und Freunde halfen den Schmerz zu bewältigen, kam sie in ihr geliebtes Panzano zurück. Die Trauer malte sie in ihre Bilder hinein und machte damit ihren Schmerz erträglicher.Die Bilder veränderten sich. Sie wagte sich in die Abstraktion, begann die Toskana  zu abstrahieren und ihre verschiedenen Malstile zu vereinen.

Evi ist jeden Sommer in Panzano, heute wie damals fährt sie mit ihren Freunden hinaus in die Landschaft, um dort ihrer Leidenschaft dem Malen nachzukommen.