Weingut Castello di Panzano

Josef Fersterer legte die Grundsteine des Weingutes. Er kaufte es 1985. Da die Vorbesitzer kein Interesse für Wein zeigten, war alles verkommen. Nach mühevoller Renovierung  des ganzen Schlosses gelang es ihm auch die Weinberge und den Keller in Schwung zu bringen.

In erster Linie produzierte er für die Hinterhag Alm den "Sole Rosso". In den Genuss konnten nur Gäste des Hauben Restaurants kommen, wo er natürlich sehr begehrt war. Schon in frühen Jahren war Sohn Sepp immer mit dabei und lernte alles von ihm. 2003 schlug das Schicksal zu und Josef Fersterer starb. Die Trauer war groß und der Weinbau blieb einige Jahre unangetastet. Sohn Sepp übernahm schließlich das Weingut und führte ein paar neue Methoden ein.

Der Weinbau wurde schon zu Vaters Zeiten auf biologischen Anbau umgestellt. Nun wurde noch alles verfeinert. Was  natürlich nicht einfach war, denn neue Vorgehensweisen waren nicht leicht durchzusetzen.

Ein gutes Bespiel dafür ist,  das System der Quantität in Qualität umzustellen. Der Ertrag wurde drastisch gesenkt und so wenig Spritzmittel wie nötig eingesetzt. Natürlich gilt auch ein ganz spezielles Augenmerk auf die Weinlese, wo penibelst darauf geachtet wird, dass nur die schönsten Trauben in den Rebler kommen.

Sepp führte ein neues Kelterverfahren ein. Bis heute ist es noch geheim, da nach der Weinernte nur mehr er Hand am Wein anlegt.